Stiftungsreise Kenia 2026

Gemeinsam für eine Zukunft mit sauberem Wasser

Was es bedeutet, keinen Zugang zu sauberem Wasser zu haben, lässt sich nur schwer wirklich begreifen. Man kann es sich vorstellen – doch erst, wenn man es selbst sieht, spürt und mit den Menschen spricht, die täglich damit leben, verändert sich der Blick darauf grundlegend.

Im März 2026 reisten unsere Kollegen Belinda Epping und Niklas Epping gemeinsam mit der Well:Fair Stiftung nach Kenia, um unsere Projekte vor Ort zu erleben.

Die Begegnungen dort haben sie tief bewegt: das strahlende Lächeln einer Familie, die endlich frisches Trinkwasser nutzen kann – ebenso wie die leisen Sorgen in den Gesichtern derer, die noch darauf warten.
Genau diese Momente machen deutlich, warum wir nicht innehalten dürfen. Sie zeigen, wie wichtig unsere Arbeit bei der CUP&CINO Foundation ist. Sie treiben uns an, weiterzumachen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und dorthin zu schauen, wo unsere Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Bewegende Einblicke der Stiftungsreise nach Kenia mit Belinda und Niklas Epping

Persönliches Statement: Belinda Epping, New Business

Persönliches Statement: Niklas Epping, New Business

Weitere Einblicke in die Reise

Reisetagebuch Tag 1

Wir sind in Kenia angekommen.

Schon die ersten Stunden hier machen deutlich, worum es auf dieser Reise wirklich geht: um Begegnungen, um gemeinsames Lernen – und um Partnerschaft auf Augenhöhe.

Heute haben wir das Team von AMREF Health Africa getroffen – unsere Partnerorganisation vor Ort. Schnell wird klar: Projekte entstehen hier nicht auf dem Papier. Sie entstehen durch Menschen. Durch Vertrauen. Und durch die tägliche Zusammenarbeit. Das AMREF-Team kennt die Regionen, die Herausforderungen und vor allem die Bedürfnisse der Communities ganz genau. Sie sind es, die Projekte vor Ort begleiten, Strukturen aufbauen und dafür sorgen, dass Lösungen nachhaltig wirken – weit über einzelne Maßnahmen hinaus.

Am Nachmittag ging es weiter Richtung Narok, in die Projektregion der kommenden Tage. Ein kurzer Stopp am Great Rift Valley bot einen Moment des Innehaltens – beeindruckende Weite und Ruhe.

Dieser Tag fühlt sich nach Ankommen an. Nach echter Verbindung. Nach gemeinsamer Verantwortung. Denn wir arbeiten nicht für die Menschen vor Ort – wir arbeiten mit ihnen.

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Belinda Epping

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Niklas Epping

Leben ohne sauberes Wasser – die Realität in Iretet

Wo Wasser Mangel ist, wird jeder Schritt zur Herausforderung

Iretet – eine Community, in der rund 2.000 Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser leben. Gemeinsam mit den Bewohner*innen sind wir den Weg zur Wasserstelle gegangen: etwa zwei Kilometer über steinigen Boden, durch Hitze und unebenes Gelände. Am Ende wartet kein geschützter Brunnen, sondern ein kleiner, offener Wasserlauf zwischen Büschen und das geteilt mit Wildtieren und gesundheitlich hochriskant.
Was für die Menschen hier Alltag ist, wirkt für uns kaum begreifbar.
Der Weg macht spürbar, was Wassermangel wirklich bedeutet – für Gesundheit, Bildung und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Besonders Frauen und Kinder tragen dabei die größte Last.

Was für viele unvorstellbar ist, bestimmt hier jeden Tag und das oft mehrmals.
Vor allem Frauen und Kinder tragen die Hauptlast und damit auch die Konsequenzen: weniger Zeit für Schule, kaum Möglichkeiten für wirtschaftliche Teilhabe und erhöhte Gesundheitsrisiken.

Wassermangel ist nicht nur ein fehlender Zugang, denn er beeinflusst das ganze Leben: Gesundheit, Bildung, Zukunftsperspektiven.
Sauberes Wasser ist mehr als Grundversorgung – es ist eine Frage von Würde, Gerechtigkeit und Zukunft. Umso klarer wird, wie entscheidend WASH-Projekte sind, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

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Mit dem Flushing kommt nicht nur sauberes Trinkwasser.

Ein Tag, der uns besonders bewegt hat

Beim Drilling Day in Nkasioki wurde nach Jahren des Wartens endlich sichtbar, worauf so viele gehofft haben: Das Bohrloch wird durchgespült – und sauberes Trinkwasser schießt in die Höhe. Ein Moment, der laut ist, voller Energie und Emotionen und der allen Anwesenden sofort zeigt, was sich hier gerade verändert.

Vor Ort erfahren wir, dass der komplette Brunnen durch Spenden der CUP&CINO Foundation finanziert wurde. Eine Erkenntnis, die besonders Belinda Epping und Niklas Epping tief bewegt. Zu sehen, was dieses Engagement konkret bewirkt, direkt hier vor Ort und das macht diesen Moment noch einmal greifbarer.

Denn mit dem Wasser kommt so viel mehr: der Start für funktionierende Sanitäranlagen, für Handwaschstationen an Schulen, für sichere Zugänge und langfristige Strukturen. Ein Brunnen ist nie nur ein Brunnen – er ist der Beginn eines Systems, das Alltag, Gesundheit und Zukunft nachhaltig verändert.
Heute ist ein Tag, den man feiern darf. Es ist ein Neuanfang und wir dürfen miterleben, wie für Nkasioki eine neue Realität beginnt.

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100 % WASH

Zum Abschluss unserer Reise führt uns Chemwokter vor Augen, was möglich wird, wenn Zugang zu sauberem Wasser langfristig gesichert ist.

Ein solarbetriebenes Bohrloch versorgt hier heute die Schule, eine Gesundheitsstation und mehrere Wasserstellen in der Gemeinde. Für über 8.000 Menschen und mehr als 1.000 Schulkinder bedeutet das vor allem eines: verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und damit die Grundlage für Gesundheit, Bildung und einen stabileren Alltag. Funktionierende Sanitäranlagen und feste Handwaschstationen sind selbstverständlich geworden.

Doch es ist nicht nur die Infrastruktur, die diesen Ort besonders macht. Die Gemeinde selbst übernimmt Verantwortung, denn ein geschultes Water Management Committee kümmert sich um Betrieb und Wartung und sorgt dafür, dass die Versorgung dauerhaft gesichert ist. Gleichzeitig lernen bereits die Jüngsten in WASH-Clubs, wie wichtig Hygiene ist, wie Wasser geschützt werden kann und warum ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen Zukunft schafft.

Chemwokter zeigt, was entsteht, wenn Communities von Anfang an eingebunden sind: Lösungen, die tragen. Veränderung, die bleibt und ein starkes Beispiel dafür, wie erfolgreiche Zusammenarbeit wirklich aussehen kann.

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Danke an alle Spenderinnen & Spender!

Zum Abschluss dieser Reise bleibt vor allem ein Gefühl: Dankbarkeit.

Dankbarkeit für die Menschen, die uns begegnet sind, für ihr Vertrauen, ihre Offenheit und ihre Stärke sowie für all die Momente, die uns bewegt, nachdenklich gemacht und inspiriert haben. Denn diese Reise hat uns noch einmal gezeigt, was wirklich zählt: Veränderung entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen, Verantwortung teilen und gemeinsam an eine bessere Zukunft glauben.

Und genau deshalb wäre all das ohne euch nicht möglich.
Danke an alle Spenderinnen und Spender der CUP&CINO Foundation. Denn euer Engagement macht den Unterschied: Ihr schafft Zugang zu sauberem Wasser sowie zu Bildung und Gesundheit – und damit zu echten Perspektiven.
Was wir hier sehen durften, ist kein kurzfristiger Effekt, sondern eine nachhaltige Veränderung. So nehmen wir all diese Eindrücke mit – und gleichzeitig die Gewissheit, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.

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